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Geschrieben von Marc Schwarz am 02.12.2005 um 14:13:
Lautes Treffen
Hier könnt ihr über das Rätsel diskutieren das von gestern bis heute früh lief.
In Zukunft wird das automatisch geschehen, aber bis dahin wird immer manuell ein Thread eröffnet.
Geschrieben von Martini Markus am 02.12.2005 um 16:30:
RE: Lautes Treffen
finde ich gut!
Willst du, dass man über ein abgelaufenes Rätsel diskutiert oder sogar über ein Aktuelles (dann müsste der nächste Thread jetzt nat. schon da sein)?
Geschrieben von Woryna Patrick am 02.12.2005 um 16:38:
über aktuelle Rätsel zu diskutieren macht wohl wenig Sinn.
Der Geheimhaltunng wegen.
Geschrieben von Marc Schwarz am 02.12.2005 um 17:22:
| Zitat: |
Original von Woryna Patrick
über aktuelle Rätsel zu diskutieren macht wohl wenig Sinn.
Der Geheimhaltunng wegen. |
Man könnte eigentlich auch über aktuelle Rätsel hier diskutieren, in der Schule wird sowieso über die Rätsel diskutiert.
Man müsst die Diskussion nur ausreichend beobachten, sodass keine Lösungen gepostet werden.
Ansonsten kann man seine Gedanken ruhig weitergeben
//edit: hab dazu mal einen extra thread erstellt, und hier back to topic
Geschrieben von Marc Schwarz am 02.12.2005 um 20:08:
Hier die "Musterlösung":
Natürlich kann man viele Argumente anführen, die mit unterschiedlichem Umgebungslärm oder unterschiedlichem Bewuchs o.v.m. arbeiten. Ein ganz wesentlicher Effekt, der hier zielführend ist, ist aber der Folgende:
Die Hauptlärmbelästigung kommt von Geschossen, die die Schallmauer durchbrechen, d.h. schneller sind als der Schall. Die dabei erzeugte Druckwelle erzeugt einen tatsächlich lästigen Knall, der weithin zu hören ist.
Um einerseits möglichst schnelle und damit treffsichere Geschosse zu haben, andererseits die Lärmbelästigung klein zu halten, bemühen sich die Munitionshersteller bei "Sub-Sonic-Geschossen" die Treibladung einer Patrone genau so zu dimensionieren, dass das Geschoss knapp unter der Schallgeschwindigkeit bleibt. Natürlich gibt es trotzdem statistische Ausreißer nach oben und unten, so dass ein gewisser Prozentsatz der Geschosse halt doch die Schallmauer durchbricht.
Im Winter ist der Anteil dieser belästigend schnellen Geschosse leider höher, was nicht daran liegt, dass sie im Winter schneller fliegen würden, sondern daran, dass die Schallgeschwindigkeit bei im Winter i. A. vorherrschenden niedrigeren Temperaturen kleiner ist und damit die Schallmauer "schneller" bzw "eher" durchbrochen wird.
Herleitbar ist das mit Hilfe der allgemeinen Gasgleichung und der adiabatischen Ausbreitung des Schalls, was hier aber eindeutig zu weit führt. Näherungsweise ergibt sich ein linearer Zusammenhang: Schallgeschwindigkeit in m/s = (331+0,6 t) mit t = Temperatur in Grad Celsius, also z. B. 325 m/s bei -10° Celsius und 343 m/s bei 20° Celsius. (vgl.
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-schallgeschw.htm)
Geschrieben von Huynh Tobias am 02.12.2005 um 22:16:
die kann man sihc ja auch einfahc so beim "Archiv" zum beispiel an schauen
also es muss nich sein dass immer die lösungen ins Forum gestellt werden
außer natürlich ihr habt nichts zu tun ;o)
Geschrieben von Marc Schwarz am 02.12.2005 um 22:34:
| Zitat: |
Original von Huynh Tobias
die kann man sihc ja auch einfahc so beim "Archiv" zum beispiel an schauen
also es muss nich sein dass immer die lösungen ins Forum gestellt werden
außer natürlich ihr habt nichts zu tun ;o) |
Hab das nur getan um die Diskussion hier anzuregen, außerdem ist der Archiv Button erst heute im Laufe des Tages dazugekommen
Geschrieben von Woryna Patrick am 03.12.2005 um 08:41:
mein erster Gedanke war, dass im Winter die Bäume keine Blätter haben und deswegen den Schall schlechter reflektieren. Typisch Biologe...
aber dann is mir eingefallen, dass das hier ja ein mathematisch, physikalisch, chemisches Rätsel ist und ich hab die Lösung verworfen.
Wie hoch schätzt ihr den Effekt meiner Idee ein?
Geschrieben von Marc Schwarz am 03.12.2005 um 12:01:
| Zitat: |
Original von Woryna Patrick
mein erster Gedanke war, dass im Winter die Bäume keine Blätter haben und deswegen den Schall schlechter reflektieren. Typisch Biologe...
aber dann is mir eingefallen, dass das hier ja ein mathematisch, physikalisch, chemisches Rätsel ist und ich hab die Lösung verworfen.
Wie hoch schätzt ihr den Effekt meiner Idee ein? |
Die Idee ist auch nciht schlehct, aber der Effekt ist warhscheinlich genau so groß wie meine Idee mit der Luftfeuchtigkeit die im Sommer natürlcih höher ist als im Winter.
Ich hab auch mit der Luftdichte rumgespielt.
Geschrieben von Martini Markus am 03.12.2005 um 21:56:
Natürlich ist die Frage, ob überhaupt ein Überschallknall entsteht, der dann besonderer Abschirmung durch Natur oder Technik bedürfte, von herausragender Bedeutung. Trotzdem kann im Einzelfall sicher der Belaubungseffekt auch mal "gewinnen". Die Sache mit dem Überschallknall gilt allerdings unabhängig von Standort, Umgebungstopografie u.ä., was ihn als allgemeines Problem also auch interessanter macht.
Soweit ich von dem vor Gericht vorgetragenen Gutachten weiß, galt die Sache mit dem Überschallknall im konkreten Beispiel Hochbrück als entscheidender.
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