Geschrieben von Wamser Florian am 09.12.2011 um 14:40:
Offene Antwort zur Kritik an meiner Person
| Zitat: |
Original von ...@web.de
Herr Wamser
Sie schaffen es weder ein Rätsel einmal erfolgreich online zu stellen, noch sich diesen Fehler einzugestehen. Doch dazu wäre es längst an der Zeit.
Das Beste wäre es, alle vier Aufgaben, wenn auch mit großem Aufwand, auszuwerten und die Punkte manuell zu verteilen. Damit meine ich auch die Punkte für besonders schnelle Antworten.
Ich vermute, sie haben sch freiwillig als Autor eines Rätsels gemeldet. Das verlangt jetzt eine gewisse Einsatzbereitschaft. Denn rückgängig machen lässt sich nichts mehr und falls irgendein begeisterter Teilnehmer deswegen die Lust am Rätseln verliert, wäre dies sehr zu bedauern!
Mit Grüßen
XY
PS: Suchen sie die Fehler nicht immer bei anderen!
PPS: Anscheinend (und nicht scheinbar) sollten Sie Ihre Rechtschreibung korrigieren (und nicht korregieren!). |
Sehr geehrter Herr XY.
Da Sie sich offenbar die Mühe gemacht haben, sich extra einen Tarnaccount bei web.de anzulegen, um mir diese Dinge an den Kopf zu werfen, möchte ich auf möglichst sachliche Weise darauf antworten. Da ich jedoch nicht davon ausgehe, dass dieser Account noch einmal benutzt wird und Sie sicherlich nicht davon ausgehen, dass Sie dorthin eine Antwort bekommen sehe ich mich gezwungen, dies an dieser Stelle hier öffentlich machen.
Da Sie offensichtlich überaus eingehend darüber informiert sind, wie die inneren, programmtechnischen Abläufe des Rätseleinstellens sind, möchte ich ihnen das noch einmal in Erinnerung rufen, da genau darin unglücklicherweise das Problem der ganzen Angelegenheit liegt.
Das Problem an der ganzen Sache ist, dass es – wie ich nun weiß – beim Versuch, durch Betätigen der Zurück-Taste des Browsers einen möglichen Fehler abzuändern oder gar den Modus des Rätsels von Multiple Choice auf freie Antwort zu ändern (wohlgemerkt um einen Wust an möglichen Lösungen zu vermeiden und so das Rätsel übersichtlicher, benutzerfreundlicher, wenn auch nicht korrekturfreundlicher zu gestalten) zu einem höchst interessanten Fehler kommt, was mir zum damaligen Zeitpunkt noch nicht bekannt war. Der Fehler stellt sich dergestalt dar, das der bis dahin fertige Stand der Dinge als Rätsel in der Software verbleibt, ohne Möglichkeit diese später eigenständig zu entfernen oder gar zu korrigieren (vielen Dank noch mal an dieser Stelle für die Korrektur meiner untermenschlichen Rechtschreibung).
Ich gebe zu, ich hätte vorher besser recherchieren können, indem ich zum Beispiel die Rätselseite hacken hätte können um den Quellcode der gesamten Programme zu lesen, die für mich als Rätseleinsteller nicht einsehbar sind, habe ich doch keine Administratorenrechte.
Zu dem Vorwurf, es sei mir unmöglich – ich zitiere - ein Rätsel einmal erfolgreich online zu stellen – Zitat Ende – möchte ich darauf hinweisen, dass ich bereits seit mehreren Jahren erfolgreich Rätsel einstelle und auch korrigiere (Was hat meine arme Rechtschreibung nur bisher ohne Sie getan?). Ich gebe zu, dass ich in der Formulierung ab und zu eine Uneindeutigkeit darin hatte, dennoch kann man mir nicht vorwerfen, ich würde aus meinen Fehlern nicht lernen. Zum Glück scheinen Sie das ja nicht nötig zu haben, denn Sie sind mit Sicherheit der von Nietzsche so oft geforderte Übermensch ohne Fehl und Tadel.
Wie ich bereits erläutert habe, gibt es aufgrund dieses Fehlers für mich keine Möglichkeit, die anderen drei, fehlerhaften Rätsel zu korrigieren (ich danke noch einmal unendlich für den Hinweis auf meine eigene Fehlbarkeit durch ein so perfektes, fehlerloses Wesen, wie Sie), geschweige denn überhaupt die Lösungen einzusehen.
Da allerdings sicherlich zwei davon als Multiple Choice Rätsel angelegt waren, deren einzige mögliche Lösung offensichtlich falsch war, denke ich, dass für diese beiden Varianten die Korrektur eine rein akademische Aufgabe darstellen würde, da jede dort abgegebene Lösung mit Sicherheit ohnehin falsch wäre.
Bei dem dritten der fehlerhaften Rätsel kann ich mich leider nicht mehr erinnern, ob eine Korrektur dort Sinn machen würde, aber unglücklicherweise ist sie ohne Administratorrechte, die ich nicht besitze, nicht möglich. Ich bin mit nicht einmal sicher, ob sie mit Administratorrechten möglich ist. Auch hier kann ich die Lösungen nicht einmal einsehen.
Es mag zwar sein, dass dies der fairste Weg wäre, doch ist dieser aus programmtechnischen Gründen nicht möglich.
Ja, ich habe mich freiwillig als Rätselautor gemeldet und ja, ich gebe zu, dass man daraus eine gewisse Einsatzbereitschaft ableiten könnte. Auf der anderen Seite, sehr geehrter Herr XY fordert sie auch ein gewisses Maß an Respekt, welches ich in Ihrer eMail, mit Verlaub, ebenso vermisse, wie Sie offenbar meine Einsatzbereitschaft, denn es gehört zum guten Ton, dass wenn man schon Kritik übt, diese erstens konstruktiv ist, zweitens fundiert und drittens nicht anonym abgegeben wird.
Ich bitte Sie zu bedenken, dass wir Rätseleinsteller das
alle auf freiwilliger Basis tun und das interessante an Freiwilligkeit ist, dass sie zu
überhaupt gar nicht verpflichtet. Deshalb nennt man es auch Freiwilligkeit.
Ich könnte, wohlgemerkt könnte, jederzeit aus Logic Weekly aussteigen, auch mitten während eines Rätsels von mir und wäre zu überhaupt gar nicht verpflichtet, außer zu den Dingen, zu denen mich mein eigener Anstand und meine eigene Erziehung antreibt. Freiwilligkeit, Herr XY ist nicht einklagbar, und daher kann man von einem Freiwilligen nichts weiter mehr fordern als: „Wenn du weitermachen willst, mach es so.“ Man muss sich jedoch im klaren sein, dass der Freiwillige dann
jederzeit das Recht hat ohne Angabe von Gründen und ohne jegliche Folgeverpflichtung aufzuhören.
Das bedeutet Freiwilligkeit. Ich arbeite gerne freiwillig bei Logic Weekly mit und ich stecke viel Zeit in dieses Projekt, aber ich bin nicht bereit, mich von jemandem, der nicht einmal den Mumm hat mit offen und unversteckt seine Meinung zu sagen, anschnauzen zu lassen, ins Besondere, wenn er die Hintergründe nicht kennt. Ich werde mir die Mitarbeit hier nicht von Ihnen verderben lassen. Sollten allerdings noch deutlich mehr Personen so denken wie Sie, sollte eine größere Anzahl an Personen denken, ich sei ungeeignet für diese Position, werde ich selbstverständlich nicht im Weg stehen, meinen Hut nehmen und die Logic Weekly Community nicht mehr weiter mit meinen Versuchen, schöne, interessante Rätsel zu finden belästigen.
Ich wünsche noch eine angenehme Zeit auf diesem Portal, hoffe, ich konnte einiges klarstellen und entschuldige mich an dieser Stelle für teilweise sarkastische und spitze Kommentare in Ihre Richtung, sehr geehrter Herr XY, aber ich bin auch nur menschlich und kann nur eine gewisse Menge ertragen.
Mit freundlichem Gruß,
Florian Wamser